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Therapieoptionen

Die Erfolgschancen hängen stark von den persönlichen Voraussetzungen ab – etwa von der Art der Fruchtbarkeitsstörung, der Dauer der ungewollten Kinderlosigkeit oder dem Alter der Frau und des Mannes. Auch seelische Aspekte und die Frage, wie viele Behandlungen man anzuwenden bereit ist, spielen für den Erfolg eine Rolle.

Die Behandlungen erfolgen als sogenannter Stufenplan, abhängig von der individuellen Problematik des Kinderwunschpaares.
PROfertil® male & female können in jeder dieser Behandlungsphasen unterstützen bzw. können unter Umständen eine „Stufenreduktion“ bewirken.

Spermiogramm:

da bei dem Mann wesentlich einfacher und schneller mittels Spermiogramm festgestellt werden kann, ob mit seiner Samenqualität alles in Ordnung ist, empfiehlt sich diese Untersuchung als erster Schritt (Spermiogramm)

Zyklusbeobachtung:

Ziel ist es, den Zeitpunkt des Eisprungs genau festzustellen und die fruchtbare Phase der Frau zu definieren. Die fruchtbaren Tage werden dabei zusätzlich durch Ultraschall- und Hormonuntersuchung genau beobachtet. Dabei kann der Arzt die Zahl, Größe und Reife der Follikel (Eibläschen) feststellen.
PROfertil® female unterstützt den Körper dabei, den Zyklus auf natürliche Weise wieder zu rhythmisieren und bereitet ihn optimal auf die Empfängnis und Schwangerschaft vor.

medikamentöse Therapie (Hormontherapie):

Hormone können helfen, den Zyklus wieder zu rhythmisieren oder aber auch die Eierstöcke anregen, Eizellen zu produzieren. Hormone haben meist allerdings diverse Nebenwirkungen bzw. kann es auch zu einer Überstimulation kommen. Weitere Informationen bei netdoktor.de

Methoden der künstlichen Befruchtung

Auch bei der künstlichen Befruchtung gilt, je besser die Qualität der Eizelle und der Spermien sind, desto höher sind die Erfolgschancen.
PROfertil male verbessert, nachgewiesen in mittlerweile 5 Studien, sowohl die Spermienqualität in allen wichtigen Parametern als auch die DNA-Integrität der Spermien und kann so wesentlich zur Erhöhung der Erfolgschancen einer künstlichen Befruchtung beitragen.
PROfertil® female verbessert die Embryoqualität wesentlich und erhöht so ebenfalls die Chance auf eine erfolgreiche Schwangerschaft .

künstliche Samenübertragung in die Gebärmutter (Insemination)

Bei der Insemination spritzt der Arzt gereinigte und konzentrierte Samenflüssigkeit in die Gebärmutter, die Scheide, den Gebärmutterhals oder die Eileiter. Die Samenübertragung kommt infrage, wenn die Qualität der Spermien leicht beeinträchtigt ist oder wenn der Gebärmutterhals durch eine Infektion oder Entzündung so vernarbt ist, dass die Spermien kaum in die Gebärmutter gelangen können. Manchmal ist es notwendig, dass die Eierstöcke vor der Samenübertragung mit Hormonen stimuliert werden.

Befruchtung der Eizelle außerhalb des Körpers (IVF)

Die Eizelle wird bei dieser Technik außerhalb des Körpers befruchtet. Eine IVF kommt in Frage, wenn zum Beispiel die Eizellen nicht in die Gebärmutter gelangen, weil diese durch eine Entzündung verklebt ist. Ebenso wenn die Frau Wucherungen in der Gebärmutter (Myome) hat oder Antikörper gegen die Samenzellen bildet, kann eine IVF zum Wunschkind verhelfen oder auch dann, wenn der Arzt keine Ursache für die Unfruchtbarkeit gefunden hat.

Injektion einer Samenzelle in eine Eizelle (ICSI)

Bei der intrazytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI) bringt der Arzt das Spermium direkt in die Eizelle. Die ICSI kommt infrage, wenn die Samenzellen die Eizellen weder im Körper der Frau noch im Reagenzglas befruchten können und die Frau trotz IVF-Behandlung nicht schwanger wird. Häufig ist der sogenannte „male factor“ das Kriterium, warum nicht eine IVF, sondern schlussendlich eine ICSI eingesetzt werden muss.

operative Samengewinnung aus Hoden/Nebenhoden (TESA/MESA)

Die Spermiengewinnung aus dem Nebenhoden (mikrochirurgische, epididymale Spermienaspiration, MESA) kann helfen, wenn die Samenleiter verschlossen sind und in einer Operation nicht wieder geöffnet werden können oder wenn sich die Spermien in der Samenprobe nicht bewegen. Sie kommt auch infrage, wenn der Mann nicht ejakulieren kann, zum Beispiel, weil er querschnittsgelähmt ist oder wegen eines Tumors operiert wurde. Kann eine MESA nicht durchgeführt werden, empfehlen manche Ärzte eine TESE (testikuläre Spermienextraktion). Hierbei entnimmt der Arzt Spermien aus dem Hoden. MESA und TESE werden immer mit einer ICSI kombiniert.